Lehrer

Lama Ole Nydahl

ist einer der wenigen Menschen aus dem Westen, der als Lama des tibetischen Buddhismus voll qualifiziert ist. Zusammen mit seiner Frau Hannah sind sie auf ihrer Hochzeitsreise durch Nepal im Dezember 1969  erste westlichen Schüler des 16. Gyalwa Karmapa, eines der grössten Verwirklicher des vergangengen Jahrhunderts, geworden. Nach einigen Studien- und Meditationsjahren hat Karmapa Ole und Hannah gebeten, dass sie den Diamantweg-Buddhismus in den Westen bringen. In den letzten 35 Jahren reist Lama Ole ununterbrochen, lehrt und gründet Meditationszentren auf der ganzen Welt. Zum heutigen Tag sind es 650, davon 50 in der Tschechischen Republik. Er ist gleichzeitig der Autor einiger Bücher, die auch auf tschechisch erschienen sind.

Übertragungslinie

Die Karma-Kagyü Linie ist eine der grossen Schulen des Diamantweg Buddhismus. Diese Linie der unmittelbaren mündlichen Übertragung legt Wert vor allem auf Meditation und direkte Vermittlung der Erfahrung von der Natur des Geistes vom Lehrer auf den Schüler.

Der Ursprung der Karma-Kagyü-Linie reicht bis zum historischen Buddha Shakyamuni. Bis zu ihrer heutigen Form, einem zur Erleuchtung führenden praktischen Weg, hat sie sich in Indien und Tibet entwickelt. Dieser Form begegnen wir jetzt auch im Westen.

Im Westen praktizieren wir den Weg der Laien, diese geben weder die Familie noch das Arbeitsleben auf, sondern sie schliessen die Meditation in ihr alltägliches Leben ein. In unserer Linie fingen mit dieser Praxis die indischen Mahasiddas Naropa und Maitripa an, kurz darauf führte Gampopa auch die Klostertradition ein.

Ab dem 12. Jahrhundert wird die Kontinuität der Linie durch die einzelnen Karmapa-Inkarnationen aufrechterhalten. Heutzutage wird die Übertragung durch buddhistische Lehrer, im Westen vor allen durch 17. Karmapa Thaye Dorje, Kunzig Shamar Rinpoche und Lama Ole Nydahl vermittelt.